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Checkliste Mietvertrag für Vermieter

Wenn Sie eine Immobilie vermieten, sollten Sie auf keinen Fall einen ungeprüften oder alten Mietvertrag verwenden. Denn ein entspanntes Mietverhältnis sollte auch in festen Bahnen laufen. Und falls es später zu Streitigkeiten kommt, ist es unerlässlich, dass alles juristisch wasserdicht ist.

Prinzipiell ändert sich die Rechtslage regelmäßig und Sie sollten sich daher immer eine aktuelle Mietvertrags-Vorlage beschaffen. Aber auch dann noch kann es zu Komplikationen kommen, denn viele Regelungen im Vertrag sind sehr individuell auf das Mietverhältnis zugeschnitten.

Hier finden Sie eine Checkliste, worauf Sie bei Ihren Mietverträgen achten müssen:

  • Vollständige Personendaten: Der Mietvertrag muss vollständige Daten zu Vermieter und Mietern aufführen. Einzutragen sind alle volljährigen Personen, welche die Immobilie beziehen.
  • Vereinbarungen zur Miete: Exakte Angaben zur vereinbarten Miete sind ein absolutes Muss. Das sind die Höhe und Art der Miete (z.B. Kaltmiete mit Betriebskostenvorauszahlung, separat aufgeführt, oder Teil-Inklusivmiete und welche Kosten diese bereits enthält). Von einer Warmmiete im Mietvertrag wird unbedingt abgeraten.
  • Informationen über die Betriebskosten: Alle umlegbaren Nebenkosten für die Immobilie nach dem Umlageschlüssel.
  • Vereinbarungen zur Kaution: Höhe der Kaution (maximal drei Monatskaltmieten) und wann diese zu zahlen ist.
  • Zulässiger Gebrauch der Immobilie: Hier kann zum Beispiel eine gewerbliche Nutzung untersagt werden, wenn Sie eine Wohnung vermieten.
  • Kleinreparaturen: Für so genannte Kleinreparaturen gibt es feste, rechtssichere Klauseln. Diese sollten Sie auf keinen Fall abändern, um sie nicht ungültig zu machen. Sie legen fest, bei welchen Schäden der Mieter die Kleinreparaturen (bis zu 100 Euro) übernehmen muss.
  • Schönheitsreparaturen: Diese Kosten obliegen prinzipiell Ihnen. Es gibt aber Sonderklauseln, die den Mietern vorschreiben, bestimmte Arbeiten (etwa Streichen, Tapezieren) selbst zu übernehmen. Auch hier sollte auf keinen Fall etwas geändert oder ergänzt werden.
  • Kündigungsrechtsausschluss: Auf Wunsch können Mieter und Vermieter vorab für bis zu fünf Jahre auf eine Kündigung verzichten. Dafür gibt es bei Bedarf feste, rechtssichere Klauseln.
  • Hausordnung: Dem Mietvertrag sollte unbedingt immer auch die Hausordnung beigelegt werden. Sie legt alle Regeln des Zusammenlebens innerhalb der Hausgemeinschaft vor – auch etwa praktische Dinge wie Müll, Schneedienst usw.

Professionelle Makler arbeiten übrigens immer mit rechtssicheren Mietverträgen.

Wenn Sie Unterstützung bei Ihrem Mietvertrag brauchen, kontaktieren Sie uns!

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