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Was Sie zum Maklervertrag wissen müssen

Wenn Sie mit einem Immobilienmakler in Bochum zusammenarbeiten, werden Sie mit ihm einen Maklervertrag abschließen. Ein Maklervertrag ist ein privatrechtlicher Vertrag und legt fest, dass Sie einen Immobilienmakler mit der Vermarktung Ihres Objektes beauftragen und wie dieser dabei vorzugehen hat. Er listet also Rechte und Pflichten für beide Seiten auf. Das dient vor allem Ihrer Sicherheit.

Gesetzlich geregelt ist lediglich die Vergütung (§ 652 BGB, Absatz 1). Hier ist festgelegt, dass der Immobilienmakler vom Auftraggeber eine Vergütung verlangen darf, wenn er den Vertragsabschluss vermittelt, beziehungsweise nachgewiesen hat. Nicht gesetzlich festgelegt sind hingegen die Aufgaben oder Leistungen, die er zu diesem Zweck zu erbringen hat – diese müssen vorab individuell zwischen Makler und Auftraggeber vereinbart werden.

Wie ein Maklerverstrag zustande kommt

Da der Maklervertrag im Bereich Verkauf im Gesetz wie ein ganz „normaler“ privatrechtlicher Vertrag behandelt wird, gibt es keine tiefergehenden Vorschriften zu Form und Inhalt. Deshalb ist es wichtig für Sie zu wissen, dass ein Maklervertrag beispielsweise auch mündlich zustande kommen kann. Dazu müssen Sie als Eigentümer den Makler mit dem Verkauf Ihrer Immobilie beauftragen und der Makler dem zustimmen – dieser Vorgang nennt sich juristisch „Angebot und Annahme“. Auf diese Weise entsteht auch zwischen Makler und Käufer der Anspruch auf Vergütung, denn hier gilt das Angebot des Maklers (die veröffentlichte Immobilie) als angenommen, wenn der Interessent zur Besichtigung erscheint und in korrekter Weise über sein Widerrufsrecht aufgeklärt wurde.

Anders sieht es mit dem Auftrag zur Vermietung einer Immobilie aus. Hier regelt das Wohnungsvermittlungsgesetz (§2, Absatz 1), dass der Vertrag in Textform abgeschlossen werden muss.

Inhalt eines Maklervertrages

  • Art des Vertrags
  • Auftraggeber- und Maklerdaten
  • Daten der zu veräußernden Immobilie(n)
  • Angebots- und Mindestverkaufspreis
  • Auflistung aller Pflichten des Maklers (z.B. Werbemaßnahmen)
  • Vertragslaufzeit (in der Regel vier bis sechs Monate)
  • Umfang der Courtage, wer und wann sie zu zahlen hat (meist nach Abschluss des notariellen Kaufvertrags)
  • Vollmacht für den Makler, damit er für Sie Unterlagen zur Vermarktung beschaffen kann, etwa beim Bauamt

Worauf muss ich bei einem Maklervertrag achten?

Ein Maklervertrag gibt Ihnen als Kunde in erster Linie Sicherheit, denn er legt genau fest, welche Dienstleistungen Sie für Ihr Geld erwarten dürfen. Denn zur Beauftragung eines Maklers reicht prinzipiell ein mündlicher Auftrag, der auch zur Provision berechtigt – ohne jedoch irgendwelche Pflichten festzulegen. Prinzipiell sollten Sie als Immobilienverkäufer daher einen qualifizierten Alleinauftrag mit dem Makler abschließen, der exakt beschreibt, was der Immobilienvermittler tun wird, um Ihr Objekt an den Markt zu bringen.

Wichtig für Sie als Eigentümer: Haben Sie bereits selbst Kaufinteressenten, die vielleicht länger brauchen, um eine Entscheidung zu fällen, so sollten Sie diese im Vertrag vom Provisionsanspruch des Immobilienmaklers freigestellt werden. Denn der Kontakt kam ja hier nicht über den Vermittler zustande.

Suchen Sie einen Immobilienmakler in Bochum? Gerne beraten wir Sie transparent und ehrlich rund um den Maklervertrag.


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