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Bekomme ich KfW-Förderung?

Als Immobilienkäufer oder -besitzer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, von Förderungen zu profitieren. Das können entweder Fördergelder sein oder vergünstigte Darlehen. Die bekanntesten Fördermittel kommen von der KfW. Im Folgenden lesen Sie, was Sie hier für Angebote finden und was Sie dafür tun müssen.

Was ist die KfW?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist eine staatliche Förderbank. Sie bietet zinsgünstige Darlehen für Privatpersonen und Fördergelder an, unter anderem für den Immobilienkauf und verschiedene Sanierungsprojekte wie barrierefreier Umbau, Einbruchsschutz oder Energie-Effizienz.

Von welchen KfW-Förderungen kann ich profitieren?

Für Ihre Immobilie können Sie im Wesentlichen die folgenden Förderprogramme nutzen:

  • KfW-Wohneigentumsprogramm 124: Hier erhalten Sie als Hauskäufer bis zu 50.000 Euro stark vergünstigtes Darlehen. Das wird bei einigen Banken sogar als Eigenkapital anerkannt.
  • KfW-Programm 153: Dieses Förderprogramm wird für energie-effizientes Bauen angeboten. Es ist interessant für Sie, wenn Sie einen energie-effizienten Neubau errichten, und bietet Ihnen Darlehen von bis zu 100.000 Euro. Dafür müssen Sie feste Standards beachten. Außerdem erhalten Sie von der KfW Tilgungszuschüsse zu Ihrem Neubau.
  • KfW-Programme 151, 152, 167, 430: Wenn Sie nicht neu bauen, aber energie-effizient Sanieren, dann kommen diese Förderprogramme für Sie in Frage. Hier gibt es bis zu 50.000 Euro als vergünstigtes Darlehen.
  • KfW-Programm 159, 455: Altersgerecht umbauen und sich vor Einbruch schützen können Sie mit bis zu 50.000 Euro günstigem Darlehen aus diesen Programmen.

Grundsätzlich förderberechtigt ist hier jede Privatperson, Sie müssen sich nur an die entsprechenden Vorgaben beim Bau und der Sanierung halten. Diese finden Sie unkompliziert auf der Website der KfW:

Wie beantrage ich KfW-Fördermittel?

Zunächst einmal ist es essenziell wichtig, dass Sie Ihre Förderung vor Beginn der Maßnahme bzw. vor dem Kauf der Immobilie beantragen. Nachträglich lässt sich das nicht mehr durchsetzen und Sie müssen auf das günstige Darlehen verzichten.

Als nächstes müssen Sie wissen, dass einige Banken sogar noch Rabatt auf die ohnehin sehr günstigen Zinssätze geben, wenn Sie dort finanzieren. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank danach!

Die Abwicklung der KfW-Darlehen erfolgt beim Immobilienkauf also nicht direkt, sondern immer über Ihre Bank. Geht es um eine Sanierungsmaßnahme, können Sie diesen Zuschuss ganz unkompliziert online auf der Website der KfW beantragen.

Ein KfW-Darlehen lohnt sich nicht immer, ist aber gerade bei niedrigem Eigenkapital oft sehr günstig.

Einige Förderprogramme der KfW lassen sich sogar kombinieren, etwa beim Kauf und später beim energie-effizienten Sanieren. Manchmal können Sie das auch noch mit Fördermitteln anderer Institutionen zusammen nutzen.

Für weitere Informationen zum Thema lesen Sie unsere Artikel zur Immobilienfinanzierung:

Hier finden Sie zehn wichtige Tipps für die Finanzierung Ihrer Immobilie:

Hier erfahren Sie alles über Hypothekenzinsen:

Hier lesen Sie, wie Sie die Bauzinsen richtig vergleichen:

Eine Prognose, wie die Bauzinsen sich vermutlich entwickeln, finden Sie hier:

Informationen zur Anschlussfinanzierung und zur Zwischenfinanzierung gibt es hier.

Wenn Sie mehr über die Finanzierung ohne Eigenkapital erfahren möchten, klicken Sie hier:

Welche Darlehensformen gibt es eigentlich? Mehr dazu hier:

Oder fragen Sie sich, ob Sie auch ohne Eigenkapital finanzieren können?

Hier finden Sie eine Checkliste für benötigte Informationen zur Haus- und Wohnungsfinanzierung:


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